Themenfelder

Gesellschaftliche Digitalisierung

Für das ICD ist das Themenfeld Digitalisierung in dem zukunftsweisenden Bereich der gesellschaftlichen Digitalisierung aufgegangen.

Digitalisierung verändert nicht nur technische Prozesse. Sie verändert, wie Menschen kommunizieren, lernen, arbeiten, sich orientieren und gesellschaftliche Wirklichkeit erleben.

Das ICD betrachtet analoge und digitale Systeme als unterschiedliche Räume menschlicher Möglichkeiten. Dabei fragen wir nicht, welche Form grundsätzlich überlegen ist, sondern welche Funktion sie für Menschen erfüllt und welche Wirkung daraus entsteht.

Technologie kann Wege verkürzen, Informationen zugänglich machen und neue Formen der Kommunikation und Teilhabe ermöglichen. Gleichzeitig verändert sie Gewohnheiten, Fähigkeiten, Beziehungen und die Art, wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und erleben.

Technologie schafft Möglichkeiten. Integration macht sie nutzbar. Der Mensch bestimmt ihre Funktion.

Dabei interessieren uns auch die Übergänge zwischen analoger und digitaler Welt: Wo bleibt beides nebeneinander bestehen? Wo entstehen hybride Formen? Wo verbinden sich analoge und digitale Möglichkeiten zu einer funktionalen Symbiose?

Der Mensch bleibt der Referenzpunkt

Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Menschen besitzen unterschiedliche Erfahrungen, Bedürfnisse und Lebenswirklichkeiten. Was für den einen eine Erleichterung bedeutet, kann für einen anderen eine Barriere darstellen.

Deshalb betrachten wir gesellschaftliche Digitalisierung ergebnisoffen und tolerant gegenüber unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten. Nicht die persönliche Präferenz des Betrachtenden entscheidet, sondern Funktion, Anwendung und tatsächliche Wirkung.

Leitsatz

Nicht alles, was technisch möglich ist, muss den Menschen dienen. Entscheidend ist, was Menschen mit den Möglichkeiten der Technik tun – und was die Technik mit ihren Lebenswirklichkeiten macht.

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